Parseval de Sewenstaine

Titel: Parseval de Sewenstaine

Material: Tusche und Buntstift
Ausmaße (h x b): 29,7 mal 21 cm

Datierung: 1170 bis 2003 [Rückseitig]
Signatur: CTR [Rückseitig]

Weiteres:

I. Parseval (Perseval, oder Parzival) kommt aus dem altfranzösischem und bedeutet (nach Wikipedia) „Durchstoßer des Tals“. Arthur Schulte – ein ungleich weiserer Kundiger – zitiert Sigune im III. Buch des Parsival des Wolfram von Eschenbach aber mit: Mittendurch
Auch in der Studienausgabe der Lachmannübersetzung heißt es:

„ir rôter munt sprach sunder twâl deiswâr du heizest Parzivâl. der nam ist rehte enmitten durch. grôz liebe ier solch herzen furch mit dîner muoter triuwe:“ … (III. Buch, 140/15-20)

„Ohne Zögern sprach ihr [Sigunes] roter Mund es aus: »Wahrhaftig, du heißt Parzival. Der Name ist so recht mittendurch. Er meint jene Furche die große Liebe in das Herz der Mutter schnittmit der Pflugschar ihrer Treue.«“
Übersetzung nach Karl Lachmann „Parzival“, Text und Übersetzung, Walter de Gruyter, Berlin 2003.

II. 1170 wurde erstmals Chadelhoh de sewenstaine beurkundet.